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Landeswettbewerb der Schülerlotsen in Spremberg

15. Juni 2017
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Verkehrsministerin Kathrin Schneider startet am kommenden Sonnabend (17. Juni) den Landesausscheid für den besten Schülerlotsen des Landes Brandenburg. Die Landesverkehrswacht gestaltet den Landesausscheid gemeinsam mit den Verkehrswachten Cottbus und Forst.

Kathrin Schneider: „Die Ausbildung von Mädchen und Jungen zu Schülerlotsen ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit im Land Brandenburg. So lernen schon Schulkinder richtiges Verhalten im Straßenverkehr und werden aktiv in die Verkehrssicherheitsarbeit eingebunden. Sie übernehmen Verantwortung und können Jüngeren richtige Verhaltensweisen vermitteln. Derzeit gibt es in Brandenburg 500 ausgebildete Schülerlotsen. Wir unterstützen dieses Engagement. Für die Arbeit der Landesverkehrswacht stellen wir rund 140.000 Euro zur Verfügung, wovon rund 2.200 Euro in den Landesausscheid fließen.“


Schülerlotse kann in Brandenburg jedes Schulkind werden, das das 11. Lebensjahr vollendet hat und die charakterliche Eignung mitbringt. Die Betreuung und Ausbildung der Schülerlotsen wird durch die örtlichen Verkehrswachten und die Polizei übernommen. Vor dem Einsatz als Schülerlotse legen die Schülerinnen und Schüler in Theorie und Praxis eine Prüfung ab. Der Übergang in den selbstständigen „Lotsendienst“ ist fließend. Es nehmen jedes Jahr rund 250 Kinder an der Ausbildung teil. Die Teilnehmenden des Wettbewerbs haben sich bei ihren Heimatverkehrswachten qualifiziert. Es werden rund 30 Schülerinnen und Schüler erwartet. Die Gewinner auf Landesebene qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb.


Von der Cottbuser Verkehrswacht gehen fünf Starter ins Rennen, die in bewährter Weise durch Betreuerin Barabara Jentsch und ihr Team auf den Wettstreit vorbereitet werden. Im vergangenen Jahr gewann die Spremberger Schülerin Sophie Najork vom Lausitzer Haus des Lernens den Landesmeistertitel. Daher findet der diesjährige Wettstreit in der "Perle der Niederlausitz" statt.


Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Verkehrswacht bzw. dem Polizei-Schutzbereich, aus dem der/die Vorjahressieger/in stammt. Wettkampfstationen sind Wissenstest, Entfernungsschätzung, Geschwindigkeitsschätzung und Einschätzung des Bremsweges.


In der heutigen Form findet der Schülerlotsenwettbewerb (auf Bundesebene) seit 1984 statt. Jeweils die Gewinner auf Landesebene qualifizieren sich hierfür. Der Wettbewerb bietet den Schulkindern den Anreiz, sich aktiv in die Verkehrssicher-heitsarbeit einzubringen. Er ist eine Anerkennung für die Mühen (Dienstzeiten, Ausbildungsdauer) und die Verantwortung, die die Kinder auf sich genommen haben.